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Wie finde ich eine gute Deutschlehrerin? | Tag #19 | Deutsch sprechen: 30 Tage Challenge


In diesem Video beantworte ich die Fragen:

🤔 Wann macht es Sinn, Deutsch mit einem Lehrer zu lernen?

🤔 Was macht einen guten Lehrer aus und was kannst du von ihm erwarten?

Bei so vielen Lehrern und Kursen - woher weißt du, welche zu dir passen? Dazu gebe ich dir 5 Kriterien, nach denen du sie beurteilen kannst.

🤔 Welche 2 Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit der Privatunterricht erfolgreich ist?

🤔 Wann lohnt es sich in einem Privatlehrer zu investieren?

🤔 Wo findest du den richtigen Lehrer/Mentor für dich?

[If German is still too difficult for you, this article is also available in English]

Transkript Tag #19

Wie finde ich eine gute Deutschlehrerin?

Diese Frage stellst du dir vielleicht auch, wenn du gezielt an der Verbesserung deiner Deutschkenntnisse arbeiten möchtest.

Natürlich: Mit einer guten Lehrerin ist alles viel einfacher.

Keiner will sich alleine mit der deutschen Sprache herumschlagen. Und es ist auch klar, dass es viel mehr Spaß macht, wenn man jemanden hat, der alles deutlicher und einfacher erklären kann. Eine gute Lehrerin bringt Struktur rein. Sie gibt dir hilfreiche Übungen, die dich näher an deine Lernziele bringen und macht das Lernen interessanter, durch unterschiedliche Lern-Ressourcen, mit denen du viel effektiver lernen kann. Das weiß jeder.

Aber wo findet man so eine Lehrerin?

Und wenn man sie schon findet, kostet sie bestimmt ganz viel Geld, oder?

Genau das wird das Thema unserer heutigen Diskussion sein.

Und wir gehen folgenden 3 Fragen auf den Grund:

  1. Wann ist es sinnvoll, mit einem Lehrer zu lernen?

  2. Was macht einen guten Lehrer aus und was kannst du von ihm erwarten?

  3. Wo findest du den richtigen Lehrer für dich?

Also fangen wir mit der ersten Frage an:

1. Wann ist es sinnvoll, Deutsch mit einem Lehrer zu lernen?

Das klingt erstmal wie eine rhetorische Frage, aber wenn ich von einem Lehrer spreche, dann meine ich damit keinen Professor, der sich perfekt mit der deutschen Linguistik und Literatur auskennt. Ja, Professoren können auch gute Lehrer sein, aber sie kennen sich auf einem ganz konkreten Gebiet aus.

Deshalb ist nicht jeder Lehrer ein guter Lehrer. Und nicht jeder gute Lehrer ist ein guter Lehrer für dich. Aber was heißt das schon? Was ein guter Lehrer oder eine gute Lehrerin für dich ist, hängt ganz von deiner konkreten Situation ab. Oft ist es sogar eine Frage der Sympathie und nicht unbedingt der fachlichen Qualifikation.

Deshalb spreche ich gerne von einem Mentor. Ich finde, dass das Wort Mentor oder weiblich Mentorin nicht unbedingt oder nicht nur eine fachlich ausgebildete Lehrkraft bezeichnet.

Ein Mentor ist jemand, der sich besonders gut auf einem Gebiet auskennt, in dem du dich weiterbilden möchtest und weiß, wie er dir dabei helfen kann. Aufs Deutschlernen bezogen kann es sein, dass ein guter Mentor für dich jemand ist, der gar nicht Deutsch als Fremdsprache studiert hat, sondern Psychologie zum Beispiel. Und wenn du selbst Psychologin bist und dein Deutsch auf diesem Gebiet erweitern möchtest, dann kann dir dieser Mentor helfen, den nötigen Wortschatz aufzubauen. Ihr könnt gemeinsam über Fachthemen diskutieren, die euch beide interessieren und so lernst du nicht nur die Sprache nebenbei, sondern entwickelst dich auch fachlich weiter.

Das heißt natürlich nicht, dass jeder deutsche Psychologe auch ein guter Deutschlerner für Psychologen ist. Aber genauso ist auch nicht jede allgemeine Deutschlehrerin eine gute Lehrerin für alle, die ihr Deutsch verbessern wollen.

Die optimale Mischung in diesem Beispiel wäre also eine Deutschlehrerin mit einem Schwerpunkt auf Psychologie.

Jetzt denkst du dir: Ja, klar. Aber das ist doch viel zu spezifisch.

Aber ist auch deine Situation nicht spezifisch?

Deshalb geht es heute darum: Brauchst du wirklich einen Lehrer und wie genau kann er dir helfen?

Und die Antwort ist:

Du braucht einen Deutschlehrer, wenn du weißt, wozu?

Wie wozu? Zum Deutschlernen natürlich :-)

Ja, aber das ist nicht alles. Ein Lehrer oder eine Lehrerin ist dann sinnvoll,

  • wenn du merkst, dass du alleine mit dem Lernen nicht weiter kommst;

  • wenn du frustriert bist und dir eine klare Struktur fehlt;

  • wenn du dir konkrete Antworten auf deine Fragen und eine Korrektur deiner Fehler wünschst, und keine Lust hast, irgendwo in kostenlosen Gruppen zu posten und zu hoffen, dass sich jemand findet, der vielleicht nach einem Tag oder nach einer Woche auf deine Frage antwortet;

  • wenn du dir einen schnelleren Fortschritt wünschst;

  • wenn du konkrete Lernziele verfolgst oder jemanden brauchst, der dir hilft, deine Lernziele zu formulieren, damit du motiviert weiter lernen kannst.

In all diesen Fällen kann ein Lehrer oder eine Lehrerin sinnvoll sein.

Gut, das ist schon mal klar.

Aber es gibt so viele Lehrer und Kursangebote.

Woher weißt du, ob sie wirklich gut sind?

Das kannst nur du beurteilen.

Ob ein Kurs oder ein Lehrer gut für dich sind, hängt davon ab, wozu du den Lehrer brauchst.

Was meine ich damit?

Schau mal, wenn du zum Beispiel krank bist, dann bleibst du erstmal zu Hause und versuchst dich auszuruhen. Vielleicht holst du dir etwas von der Apotheke, wenn sich aber dein Zustand nach ein paar Tagen nicht verbessert, dann gehst du zum Hausarzt. Und was macht er? Er fragt dich, welche Beschwerden du hast. Sobald er dich untersucht hat, überweist er dich zu einem Spezialisten.

Dafür sind die ganzen Fachärzte da: Orthopäden, Augenärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Neurologen, Chirurgen, Radiologen und noch so viele andere.

Oder gehst du etwa gleich zum Urologen, wenn du Kopfschmerzen hast? Natürlich nicht. Es gibt kein Wunderarztneimittel, das alle Krankheiten heilt. Und genauso wie der Hausarzt nicht in bei allen Krankheiten helfen kann, kann dir auch kein Deutschlehrer helfen, dein Deutsch zu verbessern, besonders, wenn er nicht weiß, für welche Zwecke du die deutche Sprache brauchst.

Mein Rat ist also, überlege dir, was deine Ziele und auch deine Probleme beim Deutschlernen sind. Kleiner Hinweis hier: Es geht nicht darum, ob du Schwierigkeiten mit den Präpositionen oder mit den Nebensätzen hast. Vielmehr geht es hier um deine persönlichen Ziele. Die effektive Erweiterung deiner Deutschkenntnisse hängt ganz eng mit dem Kontext zusammen, in dem du die Sprache benutzen möchtest.

Und das führt uns zur zweiten Frage:

2) Was kannst du von einem guten Lehrer/Mentor erwarten?

Heißt das, dass du dich in einen Kurs einschreiben solltest, wenn du erfolgreich Deutsch lernen möchtest? Oder ist es besser, wenn du mit einem Privatlehrer arbeitest?

Beides kann effektiv sein, aber nur wenn du dort an deinen konkreten Lernzielen arbeitest.

Das heißt, wenn du in deiner Arbeit viele Telefonate auf Deutsch führen musst, dann brauchst du entweder einen Kurs, wo es um Bürokommunikation geht und wo ihr viele Simulationen von typischen Situationen am Telefon übt, oder du findest einen Lehrer, mit dem du das machen kannst.

Du merkst also, dass allgemeine Gruppenkurse und Intensivkurse in so einer Situation nicht besonders hilfreich sind.

Man kann dort viel lernen, aber für viele sind solche Kurse eine reine Zeit- und Geldverschwendung. Warum?

Weil ein Gruppenkurs sehr allgemein ist. Dort benutzt man oft ein Lehrbuch, was ganz unterschiedliche Themen behandelt. Du wirst zwar die Grammatik üben oder neue Wörter lernen, aber es gibt keine Garantie, dass du diese Wörter im Alltag benutzen wirst. Auch wenn die Themen generell interessant sind, wirst du schwierigkeiten haben, dir die Vokabeln zu merken, wenn sie für dich irrelevant sind und du sie außerhalb des Unterrichts nicht benutzen kannst. In so einem Kurs wirst du vielleicht ein Zertifikat bekommen für das Niveau B1, B2 oder sogar C1, aber wenn es um konkrete Alltagssituationen geht, in denen du Deutsch brauchst, wirst du oft das Gefühl haben, dass du nicht genug kannst.

Ich habe selbst jahrelang Gruppenkurse an der Uni Marburg und auch für private Sprachschulen unterrichtet. Für viele Lerner, die sich auf ein Studium in Deutschland vorbereiten und die DSH-Prüfung zum Beispiel sind solche Kurse die einzige Möglichkeit, Deutsch zu lernen. Das Problem aber bei solchen Kursen ist, dass man in einer sehr kurzen Zeit möglichst viel Stoff durchnimmt. Die Lehrer konzentrieren sich auf die allgemeinen Probleme. Bei einer Gruppengröße von 15 bis 25 Menschen ist jedem klar, dass man selbst nicht sehr oft die Möglichkeit zum Sprechen bekommt.

Früher habe ich auch gedacht, dass solche Kurse eine gute Möglichkeit zum Deutschlernen sind, bis ich selbst in so einem Kurs war. Das war also Anfang 2013, als ich Italienisch gelernt habe. Und nach 2 Wochen war es mir sooo langweilig, dass ich den Kurs hingeschmissen habe. Auch wenn wir eine kleine Gruppe von nur 6 Leuten waren, war das Lerntempo viel zu langsam für mich. Und wir haben kaum gesprochen. Die Lehrerin hat die gnaze Zeit Grammatikübungen erklärt oder Hunderte von neuen Vokabeln an die Tafel geschrieben, aber selbst gesprochen haben wir ganz, ganz wenig. Deshalb habe ich mich entschieden, mit einer Privatlehrerin weiter zu arbeiten.

Und weißt du was?

Ich habe den Unterschied sofort gespürt. Ich konnte auf einmal anstatt 5 oder 10 Minuten, mindestens 40 Minuten lang selbst sprechen. Auf dem Niveau A1 ist das viel. Sie hat mich ab und zu korrigiert und viele Fragen gestellt. Insgesamt konnten wir viel schneller weitergehen. Das fand ich ertsmal sehr motivierend.

Aber nach 1-2 Monaten habe ich langsam gemerkt, dass ich kein Interesse an einer Prüfung hatte. Ich wollte die Sprache aus ganz persönlichen Gründen lernen - und zwar, weil ich in Italien gelebt habe und mich dort mit den Menschen verständigen wollte. Mir war ein Zertifikat auf B1 oder B2 nicht wichtig.

Diese Lehrerin hat das aber nicht versanden. Sie konnte nur mit Lehrbüchern und alten Kopien aus verschiedenen Grammatiken unterrichten und das war’s. Sie hat es leider nicht geschafft, sich mit mir über die Themen zu unterhalten, die für mich relevant waren. Und irgendwann hatte ich das Gefühl, dass wir nur zusammen quatschen, aber das ich nichts Neues dazu lernen.

Und genau aus diesem Grund glaube ich auch, dass nicht jeder Privatlehrer oder jede Privatlehrerin die ultimative Pauschallösung ist. Ein Lehrer, der sich nicht an deine persönlichen Bedürfnisse anpasst, kann dir auch nur begrenzt helfen.

Aber was macht man dann am besten?

Ich gebe selbst Privatunterricht und da merke ich schon, dass das tatsächlich die effektivste Art und Weise ist, eine Sprache zu lernen. Deshalb kann ich es dir nur empfehlen. Dabei ist es wichtig, dass du nach einem Lehrer suchst, der gut zu dir passt, und den du dir leisten kann. Denn ein guter Lehrer kostet auch Geld.

Wie viel? Das ist ganz unterschiedlich. Die Preise können variieren - zwischen 5 und 50 Euro pro Unterrichtsstunde. Das hängt oft von der Qualifikation, Spezialisierung und dem Wohnort des Lehrers ab. Aber es ist auch verständlich, dass ein Lehrer, der gut spezialisiert ist und das auch hauptberuflich macht, von diesem Geld auch leben muss.

Ich glaube aber, dass es heutzutage viel einfacher ist, gerade im Internet, die passende Lehrerin oder den passenden Sprachpartner zu finden, auch wenn du irgendwo im Ausland lebst oder keine anderen Lehrer kennst.

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Deshalb kann ich es dir nur nahelegen, nach einem guten Privatlehrer zu suchen.

Das Lerntempo, die Motivation und der Enthusiasmus, die ich bei meinen Privatlernern sehe, habe ich davor sehr selten in den großen Gruppenkursen erlebt.

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Es ist auch logisch, denn wenn wir Lehrer nur mit einer Person arbeiten und uns auf den Lernfortschritt nur dieser Person konzentrieren, für sie die passenden Lernmaterialien aussuchen, an ihren Fehlern gemeinsam arbeiten, dann merkt man auch viel schneller die Fortschritte merkt. Der Privatunterricht ist für beide Seiten, für Lehrer und Lerner viel motivierender, es macht Riesenspaß und der Lernerfolg bleibt unbestritten.

Und das ist meiner Meinung nach nur unter folgenden 2 Bedingungen möglich,

  1. wenn die Chemie zwischen Lehrer und Schüler stimmt und

  2. wenn der Schüler ganz genau weiß, was er von seinem Lehrer erwarten kann.

Und das führt uns zur Frage:

Woran kannst du einen guten Lehrer/Mentor erkennen?

Hier sind meine 5 Kriterien:

DEINE PERSÖNLICHEN STÄRKEN ERKENNEN & LERNZIELE DEFINIEREN

1. (Erstens:) Ein guter Mentor wird dir dabei helfen, deine persönlichen Stärken zu erkennen und konkrete Lernziele zu definieren. Ihr geht also nicht einfach das Buch durch und fertig, sondern überlegt, welche Themen sind für dich relevant, welche sind besonders wichtig und welche Situationen möchtest du erfolgreich bewältigen können.

DIE RICHTIGEN TOOLS, STRATEGIEN, ÜBUNGEN & METHODEN

2. (Zweitens:) Ein guter Mentor kennt die richtigen Tools und Strategien, die dir in deiner konkreten Situation helfen, deine konkreten Lernziele zu erreichen. Das heißt, der Lehrer empfiehlt dir verschiedene Übungen, die auch deinem Lerntyp entsprechen. Ihr arbeitet mit solchen Ressourcen, die es dir einfacher machen, die Sprache auch in deinem Alltag zu integrieren. Du probierst vielleicht auch neue Methoden aus, die dich zusätzlich motivieren und weiterbringen.

MOTIVATION & AUSDAUER

3. (Drittens:) Ein guter Mentor hilft dir am Ball zu bleiben, d.h. ohne große Lernpausen dazwischen konsequent zu lernen und immer näher an dein Ziel zu kommen. Denn die Motivation kommt selten allein. Ein guter Mentor schafft es, dich auf unterschiedliche Art und Weisen immer wieder aufs Neue zu motivieren oder hilft dir zumindest weiterzumachen, in Situationen, wo du alleine schon längst aufgegeben hättest.

ÜBUNG, ZEITMANAGEMENT & LERNORGANISATION

4. (Viertens:) Er übt mit dir regelmäßig (d.h. nach deinem Tempo und Niveau sowie mit Rücksicht auf deine Prioritäten). Wir alle müssen zwischen mehreren Sachen jonglieren. Ganz wenige Menschen haben den Luxus, beliebig viel Zeit fürs Deutschlernen zu finden. Die Verbesserung deiner Sprachfähigkeiten verlangt trotzdem regelmäßiges Üben. Und ein guter Mentor hilft dir, diese Zeit zu finden. Glaub mir, es ist möglich die Zeit zu finden.

Ich sehe es jeden Tag, denn ich arbeite oft mit ganz beschäftigen Menschen, wie Geschäftsführern und Managern in internationalen Konzernen, die auch viel unterwegs sind und sogar auf unterschiedlichen Kontinenten arbeiten. Ich habe aber auch Unterricht mit jungen Eltern gehabt, die sehr wenig ungestörte Zeit zum Lernen finden können, da sie sich um ihre kleinen Kinder kümmern müssen. Oder auch mit Krankenschwestern oder mit Fachärzten, die oft Nachtschichten und unterschiedliche Arbeitszeiten haben.

Es ist nicht immer einfach, aber auf jeden Fall möglich, Zeit zum Lernen zu finden. Auch wenn wir mit den Lernmethoden kreativ werden müssen :-)

INSPIRATION & ANSPORN

5. (Fünftens:) Ein guter Mentor inspiriert dich dazu, über deinen eigenen Schatten zu springen. Er ermutigt dich dazu, deine Komfortzone zu verlassen, damit du letztendlich die Sprachfähigkeiten und die Beziehungen aufbaust, die du wirklich brauchst. Denn das ist, was im Endeffekt zählt.

Die Beherrschung der deutschen Sprache ermöglicht dir einen anderen Lebensstandard. Sie eröffnet dir neue Möglichkeiten, neue Welten, neue Wege, die du nach eigenem Ermessen beschreiten kannst. Sie bereichert dich mit neuen Ideen und Ansichten.

Denn das Erlernen jeder neuen Sprache fordert uns heraus, uns mit neuen Kulturen auseinanderzusetzen, und dabei unsere alten Gewohnheiten zu hinterfragen. Und genau das gibt uns die Basis zu vergleichen, nachzudenken und zu entscheiden, ob wir etwas Neues ausprobieren wollen, ob wir unser Leben anders gestalten wollen, ob wir uns in eine neue Richtung entwickeln und dabei ganz andere Facetten unserer Persönlichkeit entdecken.

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Ich finde, die enge Arbeit mit einem GUTEN Mentor ist unersetzbar und das einzige Lernszenario, was dir hochqualitative Ergebnisse garantieren kann.

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Wenn du mich also nach meiner persönlichen Meinung fragst und nach insgesamt 20 Jahren eigener Erfahrung mit Deutschlernen oder Unterrichten, finde ich, dass bei Erwachsenen das private Coaching die effektivste und interessanteste Lernform ist. Die Voraussetzung ist natürlich den richtigen Mentor dafür zu finden, der zu dir passt.

Alle anderen Lern- und Kursformen können auch effektiv sein, sind aber eher ein Kompromiss, falls man sich z.B. einen Privatlehrer finanziell nicht leisten kann.

Manchmal ist es aber nicht nur eine Frage des Könnens, sondern des Wollens.

Langfristig gesehen, hängt diese Investition sehr stark davon ab, was du erreichen möchtest, wie schnell du es erreichen möchtest und was für Möglichkeiten sich für dich danach eröffnen.

Wenn du dir also überlegst, ob du in einen Privatlehrer investieren solltest, dann helfen dir foglende Fragen.

Die wichtigste Frage ist: Wie gut möchtest du Deutsch können?

Was ist dein Best-Case-Szenario?

Wie gut wäre dein Deutsch im Idealfall?

Die meisten Leute sagen hier: Ja, so gut wie möglich natürlich.

Andere wollen so gut und fließend Deutsch können wie ein Muttersprachler.

Es kann aber sein, dass du auch mit weniger zufrieden wärest.

Dein Ziel kannst du eigentlich testen, indem du dir diese Frage stellst:

Welche Bedeutung hätte das für dich?

Wenn du so gut Deutsch könntest, wie du es dir wünschst, welche Auswirkung hätte das auf dein Selbstbewusstsein? Auf dein Leben: beruflich und privat? Auf das Leben deiner Mitmenschen, deiner Familie, deines Freundeskreises?

Welches Beispiel würdest du damit setzen?

Welche persönlichen Eigenschaften würdest du dadurch entwickeln oder verändern?

Wie wirst du dich fühlen, wenn du so gut Deutsch könntest, wie du es dir im besten Fall wünschst?

Wenn du dir Zeit nimmst, über diese Fragen nachzudenken und vielleicht deine Antworten zu notieren, wird etwas sehr Interessantes passieren.

Du wirst eine Vision kreieren und ganz klar sehen, was dir das Erlernen der deutschen Sprache wirklich bedeutet. Und das hilft dir bei ganz vielen anderen Entscheidungen.

Eine Vision heißt nicht, dass du dich jetzt dafür entscheiden musst, perfekt Deutsch zu können. Denk daran: Es ist deine Vision. Eine Vision kann, muss aber nicht realistisch sein. Deshalb, kritisiere deinen Wunscht gar nicht, sondern sieh dir ihn erstmal so an, wie er ist.

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Denn jede Vision beginnt mit einem starken Wunsch, mit einem Idealzustand, von dem wir erstmal träumen.

Erst wenn wir uns in diesem Traum genau umschauen und nachfühlen, wie es wäre, wenn dies unsere aktuelle Realität wäre, können wir überlegen, ob es wirklich etwas ist, was wir brauchen, wollen und ob es sich lohnt, dieses Ziel ernsthaft zu verfolgen.

Die Träume bleiben nur Wünsche, es sind aber unsere Ziele, die unsere Zukunft formen.

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Und wenn man ein klares Ziel hat, dann ist die Suche nach einem guten Mentor fast wie ein Kinderspiel.

Denn wer sucht, der findet.

Die Möglichkeiten heutzutage sind unendlich.

Und das Internet macht es uns sehr sehr einfach.

3) Wo findest du einen guten Lehrer für dich?

Damit meine Ratschläge sich nicht wie bloße Träumerei anhören, möchte ich dir auf meiner Webseite auch ein paar motivierte Lehrer vorstellen, die vielleicht einen guten Mentor für dich wären. (Weitere Links findest du im Transkript unter diesem Video.) => KLICK HIER

Wo finde ich den richtigen Lehrer?

Schaue dir also ihre Profile an und kontaktiere sie auch ruhig.

Das sind ganz motivierte und erfahrene Lehrerinnen und Lehrer, die sich sehr freuen würden, dich auf deiner persönlichen Deutschlernreise zu begleiten.

Und wenn du sie kontaktierst, bestell ihnen einen schönen Gruß von mir.

Sie würden sich freuen zu hören, dass ich sie dir empfohlen habe. Manche hätten vielleicht auch einen Extrabonus für dich.

Und sollte der perfekte Mentor nicht dabei sein, dann suche weiter. Das World Wide Web bietet viele Möglichkeiten, unter anderem auch gefunden zu werden.

Ich organisiere zum Beispiel oft Weiterbildungen für andere motivierte Lehrer, und es kann sein, dass sich jemand von ihnen in der nahen Zukunft dieses Video anschaut und deinen Kommentar liest.

Deshalb schreib mir ruhig in die Kommentare:

Was ist deine Vision von einem guten Mentor?

Was sind deine Ziele und welche Unterstützung wünschst du dir von ihm/ihr?

Die besten Kommentare gibt es wie immer auf meiner Webseite: www.germanskills.com.

Deshalb scroll runter und lass uns weiter über das Thema diskutieren.

Damit du noch mehr Inspiration, wertvolle Tipps und Ideen zum Deutschlernen bekommst, abonniere dich jetzt kostenlos und du bekommst sie als Allererster sofort per E-Mail zugeschickt.

Also, bis zum nächsten Tipp.

Deine Herausforderin,

Dilyana

E-Book "Schluss mit den typischen Fehlern"

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